Kreditkartenmodelle: Diese Unterschiede gibt es

Kreditkartenmodelle: Diese Unterschiede gibt es

Grundsätzlich sind Kreditkarten äußerst beliebt, sodass nur noch wenige Menschen ganz auf sie verzichten wollen. Kreditkarten werden im Alltag fast täglich für Zahlungen genutzt. Wer nun auf der Suche nach der optimalen Kreditkarte ist, wird über das Angebot staunen, denn es gibt ganz unterschiedliche Arten von Kreditkarten.

Um die perfekte Kreditkarte für sich finden zu können, muss man dafür die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kreditkarten-Typen kennen.

Die verschiedenen Arten an Kreditkarten

Die verschiedenen Kreditkartenarten unterscheiden sich vorwiegend bezüglich der Abbuchung. Grundsätzlich gibt es vier Arten an Kreditkarten. Wer nun die beste Kreditkarte finden möchte, sollte die grundsätzlichen Arten an Kreditkarten und ihre Eigenschaften kennen:

Die Charge-Karte

Die Charge-Karte ist in Deutschland am häufigsten verbreitet. Über den Kreditkartengeber erhält man einmal im Monat eine Rechnung und der Betrag wird dann per Lastschrift vom Konto abgebucht, für den man mit der Kreditkarte eingekauft hat. Man erhält Dank der Verzögerung (bis zu vier Wochen) sozusagen einen kostenfreien Kredit für diesen Zeitraum. So kann man Einkäufe tätigen, auch wenn das Konto zu diesem Zeitpunkt nicht genügend Geld aufweist. Es fallen keine Kosten für den in Anspruch genommen Kredit an, solange das Konto am Monatsende/am Tag des Rechnungsausgleichs gedeckt ist, sodass der ausstehende Betrag ganz ausgeglichen werden kann. Das sollte einem nur immer bewusst sein. Im Normalfall ist es dazu nicht möglich (im Unterschied zur Revolving-Kreditkarte), die Kreditsumme welche man schuldet, in Raten abzuzahlen.

Die Revolving-Kreditkarte

Als „echte“ Kreditkarte wird die Revolving-Kreditkarte bezeichnet. Bei ihr muss der Kreditrahmen nicht unmittelbar komplett zurückgezahlt werden. Man kann als Karteninhaber einen offenen Teilbetrag begleichen sowie den Rest in Raten über einen längeren Zeitraum hinweg abbezahlen. Mit dieser Kreditkarte hat man dadurch eine große Flexibilität, aber in der Regel fallen auch Zinsen auf den noch offenen Betrag an. Und weil diese Zinsen relativ hoch sein können, ist es besser, offene Beträge so schnell wie möglich zu begleichen. Vorteilhaft bei dieser Karte ist, dass der Kreditrahmen dauerhaft verfügbar bleibt vorausgesetzt, dass die Zahlungen auch getätigt werden.

Prepaid-Kreditkarten

Die Prepaid-Kreditkarte ist keine „echte“ Kreditkarte. Man kann sie nur dann nutzen, wenn das Kartenkonto vorher mit Geld aufgeladen wurde. Befindet sich Geld auf diesem Konto, kann solange mit dieser Karte bezahlt werden. Ist allerdings nicht die Prepaid-Karte mit Guthaben aufgeladen, kann man sie bis zur nächsten Aufladung auch nicht nutzen. Die Prepaid-Kreditkarte kann eine gute Lösung für Schüler, Studenten oder auch Personen mit unregelmäßigem Einkommen sein, welche oft nicht die Option haben, eine Kreditkarte zu beantragen. Man erhält einen guten Überblick über seine Kosten, weil nur das ausgegeben werden kann, was man zuvor einbezahlt hat. Außerdem entfällt dadurch das Risiko, dass man sich unbemerkt verschuldet oder mehr ausgibt, als man eigentlich will.

Debitkarten

Nutzt man eine Debitkarte zum bargeldlosen Einkaufen oder um eine Dienstleistung bargeldlos zu erhalten, ist der Betrag umgehend fällig oder wird zeitnah von dem zugehörigen Girokonto/angegebenen Referenzkonto eingezogen. Ansonsten kann man aber bei der Debitkarte alle Funktionen nutzen, die ebenso die „echte“ Kreditkarte bietet. Also bargeldlos zahlen, Bargeld abheben als auch im Internet einkaufen. Debitkarten sind keine separaten Produkte. Sie sind immer an ein Girokonto gekoppelt und eignen sich für Menschen, welche ihre Kontoaktivitäten immer im Blick behalten möchten.

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