So geben Sie Speicherplatz auf dem Mac frei ohne neu aufzusetzen

So geben Sie Speicherplatz auf dem Mac frei ohne neu aufzusetzen

Wenn der Speicherplatz auf Ihrem Mac zu knapp wird, lahmt das Gerät mit der Zeit. Speicherintensive Anwendungen lassen sich nur noch schlecht ausführen und oft gerät Ihr Computer plötzlich ins Stocken. Die gute Nachricht ist, dass sich neuer Platz auch ohne Upgrade freigeben lässt. Ein großer Teil des Speichers ist nämlich oft mit unnötigen Dateien befüllt und kann gereinigt werden.

Prüfen Sie im ersten Schritt den vorhandenen Speicherplatz

Bevor Sie mit dem Löschen beginnen, sollten Sie sich ein genaues Bild der Lage verschaffen. Über das Apple-Menü und den Punkt „Über diesen Mac“ sowie den Reiter „Speicher“ erhalten Sie einen ersten Eindruck.

Hier sehen Sie, welche Kategorien den meisten Platz beanspruchen. Oft verbirgt sich hinter dem grauen Balken der „Systemdaten“ oder „Sonstiges“ der größte Teil des Problems. Suchen Sie hier gezielt nach großen Dateien, die Sie vielleicht seit Jahren nicht mehr geöffnet haben.

Erhalten Sie dort bereits erste Hinweise auf veraltete iOS-Backups oder riesige Mail-Anhänge, haben Sie die ersten Hebel bereits gefunden. Für eine noch tiefere Analyse gibt es weitere Tipps für Mac, die Ihnen helfen, auch versteckte Speicherfresser in den Tiefen der Verzeichnisse aufzuspüren.

Bereinigen Sie die Systemdaten und gewinnen Sie neuen Platz

In den Systemdaten lagern Protokolldateien, temporäre Speicher und alte Update-Fragmente, die macOS nach getaner Arbeit nicht immer zuverlässig entfernt. Ein Blick in den Library-Ordner lohnt sich hier besonders. Suchen Sie nach dem Ordner „Caches“ und prüfen Sie die Größe der Unterordner.

Viele Programme legen dort Daten ab, die nach einem Neustart oder einem Update eigentlich hinfällig sind. Wenn Sie diese Daten manuell oder mithilfe von Tools entfernen, gewinnen Sie oft innerhalb weniger Minuten mehrere Gigabytes zurück, ohne dass Ihre persönlichen Dokumente davon berührt werden.

Schmeißen Sie Müll aus dem Browser-Cache

Wir verbringen den Großteil unserer Zeit im Browser, sei es Safari, Chrome oder Firefox. Dabei sammeln sich enorme Mengen an Bilddaten und Skripten an, die der Browser speichert, um Webseiten schneller zu laden. Über Monate hinweg wächst dieser Cache jedoch so stark an, dass er genau das Gegenteil bewirkt und wertvollen Platz auf der SSD beansprucht.

Gehen Sie in die Einstellungen Ihres bevorzugten Browsers und leeren Sie den Cache sowie den Verlauf. Sie werden überrascht sein, wie viel Speicher allein durch das Surfen im Internet blockiert wurde.

Sortieren Sie Ihre Mediendateien aus

Besonders wenn Sie hochauflösende 4K-Aufnahmen von Ihrem iPhone mit dem Mac synchronisieren, schwindet der Speicher rasant. Nutzen Sie die intelligente Suche im Finder, um nach Dateien zu suchen, die größer als 100 Megabyte sind.

Oft finden sich dort alte Videoprojekte oder doppelte Fotomediatheken, die Sie längst auf eine externe Festplatte hätten auslagern können. Denken Sie auch an den Downloads-Ordner, in dem oft vergessene Installationsdateien und große PDFs liegen, die nach dem einmaligen Lesen nie wieder benötigt wurden.

Entfernen Sie alte Programme und Reste

Unbenutzte Programme sind nicht nur totes Kapital auf Ihrer Festplatte, sie hinterlassen oft auch Hintergrundprozesse, die den Arbeitsspeicher belasten. Gehen Sie kritisch durch Ihren Programme-Ordner und deinstallieren Sie alles, was Sie im letzten halben Jahr nicht geöffnet haben. Achten Sie dabei darauf, nicht nur das Icon zu löschen, sondern auch die dazugehörigen Support-Dateien in der Library zu entfernen.

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